Kommende Auftritte
Panel im Rahmen der Lübecker Thomas Mann-Tage 2026
Die Reihe beschäftigt sich mit virulenten Fragen unserer Zeit – und stets mit einem Rückblick auf die Texte der Brüder Mann und anderen schreibenden Mitgliedern der Familie. An diesem Abend steht Thomas Manns Debütroman Buddenbrooks. Verfall einer Familie im Zentrum. Die Wirtschaft steckt in der Krise, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Politisch bemüht man sich um Schadensbegrenzung durch Konjunkturpakete, Finanzspritzen und weitere Verschuldung. Und in dem man die Menschen darauf einschwört, den Gürtel in Zukunft enger schnallen zu müssen. Im Rückblick liegt die letzte Wirtschafts- und Finanzkrise, verursacht durch eine geplatzte Immobilienblase mit massiven Auswirkungen auf die Eurozone, gerade mal ein paar Jahre zurück.
Im Roman Buddenbrooks schauen wir der Hauptfigur, Thomas Buddenbrook, Finanzsenator im Stadtstaat Lübeck und zugleich Erbe einer Unternehmerdynastie, beim verzweifelten Kampf gegen den Niedergang seiner Firma zu. Er verkalkuliert sich, geht Risikogeschäfte ein und muss zugleich seinem ärgsten Konkurrenten, Hermann Hagenström, dem Newcomer, beim unerhörten Aufstieg zuschauen. Doch auch diesem Aufstieg droht bereits ein jäher Absturz: Der Kapitalismus frisst seine Kinder.
Zeitsprünge Standpunkte ist eine Kooperation zwischen der dem Förderverein des Buddenbrookhauses, der Heinrich Mann-Gesellschaft und der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Buddenbrookhaus.
Am Samstag, 26. September 2026, um 20 Uhr, Media Docks, Willy-Brandt-Allee 31, 23554 Lübeck: Link zur Veranstaltung
Sibylle Berg und Martin Sonneborn laden zum zweiten Festival des revolutionären Denkens. In vier parallel bespielten Räumen und im Foyer treffen Wissenschaft, Philosophie, Kunst und Publikum aufeinander: mit Diskursen, Gesprächen, Musik und Film. Ergänzt wird das Programm durch einen Debattierclub, einen Büchertisch, Hasswegmassage und Battle Rap.
Wolfgang M. Schmitt ist beim Festival dabei. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine politische Öffentlichkeit jenseits von Hass, sozialem Abbau und wachsender Angst aussehen kann — und welche Macht in einer solidarischen Mehrheit liegt.
Am Freitag, 2. Oktober 2026, 18:00 bis 22:00 Uhr
Staatsoperette Dresden / tjg, Kraftwerk Mitte, Dresden, Eintritt frei, ab 21.55 Uhr Party: Link zur Veranstaltung
„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!
Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.
So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.
Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.
Am Freitag, 30. Oktober 2026, um 19.30 Uhr, Einlass 18 Uhr, Saalbau Bornheim (Bürgerhaus), Arnsburger Str. 24, 60385 Frankfurt a.M.: Link zur Veranstaltung
Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz blicken in ihrem Podcast Monat für Monat auf die Gegenwart, als wäre sie bereits Geschichte. Beim Literaturdistrikt Festival verlegen sie diesen Blick ins Jahr 2120: Welche Krisen werden sich als Wendepunkte erwiesen haben, welche Debatten als bloßer Lärm? Sie denken mögliche Entwicklungen von Demokratie, Klima, Techkonzernen und KI weiter – zwischen Best- und Worst-Case-Szenarien.
Am Mittwoch, 4. November 2026, um 19.30 Uhr, PACT Zollverein, Bullmannaue 20A, 45327 Essen: Link zur Veranstaltung
Wolfgang M. Schmitt spricht beim WSI-Herbstforum 2026 der Hans-Böckler-Stiftung mit Bettina Kohlrausch über Klasse und soziale Mobilität im Film. Unter dem Titel „Eine Klasse für sich: Wie Filme Klasse und soziale Mobilität verhandeln“ geht es um die Frage, wie Kino gesellschaftliche Hierarchien, Aufstieg und Abstieg sowie die Lebenswelt von Arbeiterinnen und Arbeitern erzählt.
Das zweitägige Forum widmet sich Klassenstruktur, Klassenbewusstsein und politischer Mobilisierung: Wer zählt heute zur Arbeiter*innenklasse? Wie entstehen gemeinsame Interessen und Solidarität? Und wie lassen sich Beschäftigte politisch und gewerkschaftlich organisieren? Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist erforderlich. Für die Präsenzteilnahme gilt der 23. Oktober 2026 als Anmeldeschluss, online kann man sich bis zum 6. November anmelden.
Am Mittwoch, 11. November 2026, 18:30 Uhr
Spreespeicher Eventlocation, Stralauer Allee 2, 10245 Berlin, auch online: Link zur Veranstaltung
Beim Philosophie-Festival Philo.live! diskutiert Wolfgang M. Schmitt mit Wolfgang Kubicki und Wolfram Eilenberger über Wert und Unwert des Liberalismus. Hält sein Freiheitsversprechen noch – oder kehrt es sich gegen sich selbst?
Am Samstag, 21. November 2026, 11:00 Uhr
silent green, Betonhalle, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin-Wedding: Link zur Veranstaltung
„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!
Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.
So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.
Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.
Am Donnerstag, 10. Dezember 2026, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Anna Spree, Franklinstraße 10, 10587 Berlin: Link zur Veranstaltung
Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster.
Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest.
Am Freitag, 18. Dezember 2026, um 20 Uhr, KÄS, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt: Link zur Veranstaltung
„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!
Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.
So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.
Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.
Am Samstag, 16. Januar 2027, um 20 Uhr, Centralkomitee, Steindamm 45, 20099 Hamburg: Link zur Veranstaltung
Wolfgang M. Schmitt
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