Kommende Auftritte
Politische Kommunikation folgt den Regeln von Unterhaltung, Aufmerksamkeit und Affekt. Was macht das mit unserer Wahrnehmung von Macht, Verantwortung und Teilhabe? Wann – und auf welche Weise – kann ein Publikum in diesen Konstellationen überhaupt noch eingreifen?
Mit der Kommunikationswissenschaftlerin und Publizistin Nadia Zaboura und dem Filmkritiker, Autor und Podcaster Wolfgang M. Schmitt begegnen sich zwei der präzisesten Stimmen gegenwärtiger Medien- und Gegenwartsanalyse – analytisch wie polemisch, akademisch wie popkulturell geschärft.
Der Abend verbindet Gespräch mit performativen und musikalischen Elementen aus Amusing Ourselves To Death zu einem ungewöhnlichen Performancetalk zwischen Medienkritik, politischer Analyse und ästhetischer Zuspitzung.
Kein klassisches Podium, keine fertigen Positionen. Ein medialer Abend, der das Publikum befragt.
Am Freitag, 6. Februar 2026, um 20:00 Uhr in der Halle der Alten Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln: Link zur Veranstaltung
„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!
Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.
So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.
Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.
Am Freitag, 13. Februar 2026, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Centralkomitee, Steindamm 45, 20099 Hamburg: Link zur Veranstaltung
„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!
Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.
So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.
Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.
Am Samstag, 11. April 2026, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Centralkomitee, Steindamm 45, 20099 Hamburg: Link zur Veranstaltung
Wolfgang M. Schmitt
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