Kommende Auftritte
„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!
Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.
So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.
Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.
Am Samstag, 15. August 2026, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Anna Spree, Franklinstraße 10, 10587 Berlin: Link zur Veranstaltung
Ein Live-Podcast mit Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen
Richard Wagner war ein Revolutionär in der Kunst und im Politischen.
Als Teilnehmer der Revolution von 1848 und als Schöpfer radikaler Musikdramen ließ er das Alte einstürzen und errichtete Utopien, neue Gemeinschaften und etablierte alternative Ordnungen.
Von RIENZI bis PARSIFAL - diese Werke sind politisch und revolutionär, nicht zuletzt, weil sie sich nicht mit Tagespolitik begnügen. Die Hosts des Wirtschaftspodcast "Wohlstand für Alle", Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen über Richard Wagner, seine Werke und deren Blick auf die Revolution. Was geschieht eigentlich am Tag danach? Und wie kommt man dort hin?
Am Donnerstag, 20. August 2026, um 17 Uhr, Balkonsaal, Friedrichstraße 19, 95444 Bayreuth: Link zur Veranstaltung
Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster.
Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest.
Am Samstag, 22. August 2026, um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Saalbau Bornheim (Bürgerhaus), Arnsburger Str. 24, 60385 Frankfurt am Main: Link zur Veranstaltung
David ist roh-veganer Influencer. Neben Nahrungsergänzungsmitteln verbreitet er auch Geschichten über dunkle Mächte und Gott.
„Soldaten des Lichts“ taucht in eine komplexe Welt zwischen Verschwörungsideologien und Selbstoptimierung ein und porträtiert Menschen, die in Deutschland ein Königreich errichten wollen.
Vorher spricht Wolfgang M. Schmitt mit Johannes Büttner und Julian Vogel.
Wolfgang M. Schmitt in „Die Filmanalyse“:
„‚Soldaten des Lichts‘ konfrontiert uns tatsächlich mit uns selbst, mit der von Marktgesetzen bestimmten Welt, in der wir leben, und mit neuen Formen der Machtausübung in Form von Beichte, Therapie und Selbstoptimierung erfolgt.“
Eintritt kostenfrei, um Anmeldung über Eventbrite wird gebeten.
Am Dienstag, 25. August 2026, Einlass ab 19.30 Uhr, Gespräch um 20 Uhr, Film ab 21 Uhr, hofkino Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin: Link zur Veranstaltung
Verhärtung, Vergeltung, Verlust. Oder beginnt genau hier etwas Neues?
Wie sähe eine großzügige Gesellschaft aus?
Die Utopie-Konferenz 2026 spürt demokratischer Großzügigkeit nach. In einer Zeit, in der alles gegen sie zu sprechen scheint. Großzügigkeit beginnt mit dem Versuch zu verstehen, was für die Anderen zählt.
Für die fünfte Utopie-Konferenz schafft die Leuphana Universität Platz für 1.000 Teilnehmende. Willkommen sind Studierende und Bürger:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus.
26.-28. August | Leuphana Universität Lüneburg
Tickets
Erstmals führt ein Utopie-Quartett durch das Programm:
Maja Göpel, Wolfgang M. Schmitt, Barbara Bleisch und Aladin El-Mafaalani.
Genaues Programm folgt
Von Mittwoch, 26. August, bis Freitag, 28. August, Universitätsallee 1, 21335 Lüneburg: Link zur Veranstaltung
Während über Kriegstüchtigkeit gesprochen wird, bleibt offen, wie es um die Zukunftstüchtigkeit dieses Landes für seine junge Generation steht. Welche gewerkschaftlichen Antworten gibt es also auf die Aufrüstung? Wer verdient an ihr und wer verliert? Und wie kommt man raus aus einer Spirale, in der jede Milliarde für Waffen die nächste rechtfertigt?
Darüber diskutieren wir am 1. September mit Jan Dieren (MdB, SPD), dem Publizisten Wolfgang M. Schmitt und Vertreter*innen der Initiative Wehrpflicht stoppen. Die Moderation übernimmt Tia Dillan (NRZ). Nach einer einstündigen Podiumsdiskussion öffnen wir die Runde im Fishbowl-Format: Wer mitdiskutieren will, nimmt Platz.
Eine Veranstaltung der DGB-Jugend Düsseldorf-Bergisch Land und des Jugendrings Düsseldorf.
Am Dienstag, 1. September, um 18.00 Uhr, Zentralbibliothek Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf: Link zur Veranstaltung
Wie kann Social Media im KI-Zeitalter sinnvoll genutzt werden, um online relevant zu bleiben? Auf dem Podium diskutieren Wolfgang M. Schmitt, Rebecca Schalber und Melina Hoischen unter der Moderation von Pamela Rohde über neue Formen von Kommunikation und Wissensvermittlung auf den Plattformen und den Umgang mit KI-generierten Inhalten. Dabei geht es um Chancen und Herausforderungen für Institutionen und Individuen, um verantwortungsvolle KI-Nutzung und die Frage, wie Vertrauen, Transparenz und Authentizität in der digitalen Kommunikation erhalten bleiben können.
Am Samstag, 5. September, um 10.30 Uhr, Bühne 2, Metzler-Saal, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Mai: Link zur Veranstaltung
Meisterwerke der Literatur und was sie uns lehren
Liebe, Rache, Tod und Sinnlichkeit: »Sturmhöhe« (»Wuthering Heights«) ist der einzige Roman der britischen Schriftstellerin Emily Brontë. Das 1847 unter einem Pseudonym veröffentlichte Werk schrieb Weltliteraturgeschichte und wurde immer wieder verfilmt – zuletzt sorgte die Adaption von Emerald Fennell für Aufsehen. Im Zuge der BookTok-Trends um #YoungAdult und #DarkRomance erlebt der Roman unter jungen Lesern eine erstaunliche Renaissance. »Sturmhöhe« handelt von drei Familien, emotionalen Abhängigkeiten, unbändiger Liebe, ungezügelter Lust und von menschlichen Abgründen. Emily Brontë treibt die Romantik ins Extrem. Die Schriftstellerin Mithu Sanyal (»Identitti«, »Antichristie«) und Wolfgang M. Schmitt diskutieren über Brontës Meisterwerk und dessen Bezüge zur Gegenwart: Welche Geschlechterbilder bestimmen noch immer die Liebes(un)ordnung?Und ist die romantische Liebe überhaupt noch zu retten?
Am Mittwoch, 9. September, um 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr, Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125
10115 Berlin: Link zur Veranstaltung
Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster.
Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest.
Am Freitag, 18. September 2026, um 20 Uhr, KÄS, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt: Link zur Veranstaltung
Panel im Rahmen der Lübecker Thomas Mann-Tage 2026
Die Reihe beschäftigt sich mit virulenten Fragen unserer Zeit – und stets mit einem Rückblick auf die Texte der Brüder Mann und anderen schreibenden Mitgliedern der Familie. An diesem Abend steht Thomas Manns Debütroman Buddenbrooks. Verfall einer Familie im Zentrum. Die Wirtschaft steckt in der Krise, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Politisch bemüht man sich um Schadensbegrenzung durch Konjunkturpakete, Finanzspritzen und weitere Verschuldung. Und in dem man die Menschen darauf einschwört, den Gürtel in Zukunft enger schnallen zu müssen. Im Rückblick liegt die letzte Wirtschafts- und Finanzkrise, verursacht durch eine geplatzte Immobilienblase mit massiven Auswirkungen auf die Eurozone, gerade mal ein paar Jahre zurück.
Im Roman Buddenbrooks schauen wir der Hauptfigur, Thomas Buddenbrook, Finanzsenator im Stadtstaat Lübeck und zugleich Erbe einer Unternehmerdynastie, beim verzweifelten Kampf gegen den Niedergang seiner Firma zu. Er verkalkuliert sich, geht Risikogeschäfte ein und muss zugleich seinem ärgsten Konkurrenten, Hermann Hagenström, dem Newcomer, beim unerhörten Aufstieg zuschauen. Doch auch diesem Aufstieg droht bereits ein jäher Absturz: Der Kapitalismus frisst seine Kinder.
Zeitsprünge Standpunkte ist eine Kooperation zwischen der dem Förderverein des Buddenbrookhauses, der Heinrich Mann-Gesellschaft und der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Buddenbrookhaus.
Am Samstag, 26. September 2026, um 20 Uhr, Media Docks, Willy-Brandt-Allee 31, 23554 Lübeck: Link zur Veranstaltung
„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!
Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.
So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.
Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.
Am Freitag, 30. Oktober 2026, um 19.30 Uhr, Einlass 18 Uhr, Saalbau Bornheim (Bürgerhaus), Arnsburger Str. 24, 60385 Frankfurt a.M.: Link zur Veranstaltung
„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!
Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.
So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.
Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.
Am Donnerstag, 10. Dezember 2026, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Anna Spree, Franklinstraße 10, 10587 Berlin: Link zur Veranstaltung
Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster.
Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest.
Am Freitag, 18. Dezember 2026, um 20 Uhr, KÄS, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt: Link zur Veranstaltung
Wolfgang M. Schmitt
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