Kommende Auftritte

Köln, 7. Juni
2026
Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist. Mit Judith Schalansky

 

Judith Schalansky geht in ihrem neuen Buch Marmor, Quecksilber, Nebel auf eine Reise durch die materiellen Bedingungen unserer Welt. Ausgehend von einem fast 17 Tonnen schweren Marmorblock, der sie nach einer Fährfahrt vor Thassos nicht mehr loslässt, folgt sie den Spuren des Steins: in Marmorsteinbrüchen und Bildhauerateliers, in der dunklen, oft gewalttätigen Ge- schichte der Materialgewinnung und Weltaneignung. Wie bei Schalansky üblich, geht es um alles: den Nährwert von Marmorschweinen, das Gewicht der Erde, den Belegungsplan der Arche Noah, die Wahrhaftigkeit mexikanischen Wrestlings oder das Brockengespenst – um Phänomene also, in denen sich die widerspenstige Wirklichkeit spiegelt und vervielfacht. Mit spielerischer Präzision richtet sie den Blick auf das, woraus die Welt gemacht ist – und nicht zuletzt auch auf das eigene Schreiben. Mod.: Wolfgang M. Schmitt

Am Sonntag, 7. Juni, um 17 Uhr, im Filmforum NRW im Museum Ludwig, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln: Link zur Veranstaltung

Köln, 9. Juni
2026
KlasseDenken – was ist Geld?

 

Die Kugel Eis, die Klassenfahrt, das Erbe der verstorbenen Oma: Ob es sich um alltägliche Situationen handelt oder um einschneidende Ereignisse in unserem Leben – am Ende scheint es immer ums Geld zu gehen. Was ist das eigentlich für ein Phänomen, das beinahe jede unserer sozialen Interaktionen zu begleiten scheint? Wo kommt es her? Handelt es sich um ein Hilfsmittel, das den Austausch verschiedener Waren vereinfacht, das also organisch aus sich selbst heraus entstanden ist? Oder steckt hinter dem aus dem Nichts mit Wert aufgeladenen Zahlungsmittel seit jeher eine Obrigkeit mitsamt ihrer monopolisierten Zwangsgewalt? Und könnte es sogar eine Welt ohne Geld geben, in der wir am Ende alle reicher wären? Darüber diskutieren der Ökonom Patrick Kaczmarczyk und der Journalist Wolfgang M. Schmitt gemeinsam mit den Jugendlichen.

Am Dienstag, 9. Juni, um 10 Uhr, im Filmforum NRW im Museum Ludwig, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln: Link zur Veranstaltung

Berlin, 10. Juni
2026
Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Maxim K.I.Z. über »American Psycho« von Bret Easton Ellis

 

Meisterwerke der Literatur und was sie uns lehren

Kaum ein Roman war in den vergangenen 35 Jahren so prägend wie »American Psycho« von Bret Easton Ellis. Der Skandalroman, der in Deutschland zeitweise auf dem Index landete, schildert in drastischen Worten nicht nur eine Welt jenseits von Gut und Böse, die 1991 an der Wall Street anzutreffen war, sondern antizipierte bereits eine Gesellschaft, die mit dem Nichts jongliert, die die Trennung zwischen Realität und Fiktion nicht weiter benötigt und einen finanzialisierten Kapitalismus, der sich von der Realwirtschaft abkoppelt. Bret Easton Ellis gelingt das ästhetisch durch den unzuverlässigen Ich-Erzähler und Protagonisten Patrick Bateman, der Charakterbeschreibungen durch Markenprodukte erstellt. Der Absolvent der Harvard Business School arbeitet an der Börse, aber nie erfahren wir etwas über seine konkreten Tätigkeiten. In der Nacht ermordet er Frauen und Obdachlose. Patrick Bateman wurde im Social-Media-Zeitalter zum Meme – und in der neurechten Manosphere sogar zu einer Art Vorbild. Maxim von K.I.Z. (»Hurra, die Welt geht unter«, »Frieden«) und Wolfgang M. Schmitt (»Die Filmanalyse«, »Wohlstand für Alle«) sprechen über dieses Meisterwerk, seine politischen Implikationen und seine Bedeutung in der Gegenwart.

Am Mittwoch, 10. Juni, um 20 Uhr, Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin: Link zur Veranstaltung

Hamburg, 25. Juni
2026
Schlager für alle - eine deutsche Wirtschaftsgeschichte in Liedern

 

„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!

Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.

So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.

Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.

Am Donnerstag, 25. Juni, um 19 Uhr, Einlass 18 Uhr, Centralkomitee, Steindamm 45, 20099 Hamburg: Link zur Veranstaltung

Düsseldorf, 5. Juli
2026
Schlager für alle - eine deutsche Wirtschaftsgeschichte in Liedern

 

„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!

Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.

So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.

Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.

Am Sonntag, 5. Juli, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, zakk, Fichtenstraße 40
40233 Düsseldorf,
 Link zur Veranstaltung

Frankfurt, 19. Juni
2026
Die neuen Zwanziger - LIVE Salon

 

Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster.
Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest.

Am Freitag, 19. Juni 2026, um 20 Uhr, KÄS, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt: Link zur Veranstaltung

 
Berlin, 15. August
2026
Schlager für alle - eine deutsche Wirtschaftsgeschichte in Liedern

 

„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!

Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.

So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.

Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.

Am Samstag, 15. August 2026, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Anna Spree, Franklinstraße 10, 10587 Berlin: Link zur Veranstaltung

 
Frankfurt, 22. August
2026
Die neuen Zwanziger - Sommersalon

 

Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster.
Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest.

Am Samstag, 22. August 2026, um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, Saalbau Bornheim (Bürgerhaus), Arnsburger Str. 24, 60385 Frankfurt am Main: Link zur Veranstaltung

 
Lüneburg, 26.-28. August
2026
Utopie-Konferenz der Leuphana-Universität

 

Verhärtung, Vergeltung, Verlust. Oder beginnt genau hier etwas Neues?

Wie sähe eine großzügige Gesellschaft aus? 

Die Utopie-Konferenz 2026 spürt demokratischer Großzügigkeit nach. In einer Zeit, in der alles gegen sie zu sprechen scheint. Großzügigkeit beginnt mit dem Versuch zu verstehen, was für die Anderen zählt.

Für die fünfte Utopie-Konferenz schafft die Leuphana Universität Platz für 1.000 Teilnehmende. Willkommen sind Studierende und Bürger:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus.

26.-28. August | Leuphana Universität Lüneburg
Tickets

Erstmals führt ein Utopie-Quartett durch das Programm:
Maja Göpel, Wolfgang M. Schmitt, Barbara Bleisch und Aladin El-Mafaalani.

Genaues Programm folgt

Von Mittwoch, 26. August, bis Freitag, 28. August, Universitätsallee 1, 21335 Lüneburg: Link zur Veranstaltung

 
Frankfurt, 18. September
2026
Die neuen Zwanziger - LIVE Salon

 

Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster.
Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest.

Am Freitag, 18. September 2026, um 20 Uhr, KÄS, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt: Link zur Veranstaltung

 
Frankfurt, 30. Oktober
2026
Schlager für alle - eine deutsche Wirtschaftsgeschichte in Liedern

 

„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!

Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.

So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.

Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.

Am Freitag, 30. Oktober 2026, um 19.30 Uhr, Einlass 18 Uhr, Saalbau Bornheim (Bürgerhaus), Arnsburger Str. 24, 60385 Frankfurt a.M.: Link zur Veranstaltung

 
Frankfurt, 18. Dezember
2026
Die neuen Zwanziger - LIVE Salon

 

Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster.
Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest.

Am Freitag, 18. Dezember 2026, um 20 Uhr, KÄS, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt: Link zur Veranstaltung

 

Wolfgang M. Schmitt

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