Kommende Auftritte

Mainz, 21. Januar
2026
Vortrag und Diskussion: Selbst schuld! Die Ideologie unserer Zeit

 

Wie hängen die vorherrschenden Debatten zu Wehrpflicht, Klimaschutz und Bürgergeld mit individuellen Schuldvorwürfen zusammen? Was können wir von Nolans „Oppenheimer“ (2023) über das Verhältnis vom Individuum zum Nationalstaat lernen? Und warum ist der Diskurs um den vermeintlichen Generationenkonflikt zwischen „Gen Z“ und „Boomern“ so populär?

Diese und weitere (Schuld-)Fragen wollen wir gemeinsam mit unserem Gast, dem Ideologie- und Filmkritiker Wolfgang M. Schmitt („Die Filmanalyse“, „Die Neuen Zwanziger“, „Wohlstand für Alle“ uvm.), und euch im Hörsaal N2 diskutieren. Kommt vorbei!

Wer sich mehr für das Thema interessiert, kann zur von Wolfgang und Ann-Kristin Tlusty im vorletzten Jahr herausgegebenen Anthologie mit zahlreichen pointierten Essays greifen: Tlusty, Ann-Kristin/Schmitt, Wolfgang M. (Hrsg.) (2024): SELBST SCHULD! München: Carl Hanser Verlag

Am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 18.30 Uhr, Universität Mainz, Hörsaal N2 (Muschel), Johann-Joachim-Becher-Weg 21, 55128 Mainz: Link zur Veranstaltung

 
Frankfurt, 3. Februar
2026
Diskussion: Kultur für alle! Kulturcampus für wen?

 

Kultur soll für alle da sein – so der Anspruch. Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Welche Auswirkungen hat der Kulturcampus auf unsere Nachbarschaft? Wer profitiert, wer wird ausgeschlossen? Und wie können wir als Stadtteil mitgestalten?


Wir haben zwei Gäste eingeladen, mit denen wir dazu ins Gespräch kommen möchten:
Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt, prägt die Entwicklung des Kulturcampus maßgeblich mit und steht für die kommunale Kulturpolitik.
Wolfgang M. Schmitt, Kulturkritiker und Podcaster, analysiert Kultur aus gesellschafts- und kapitalismuskritischer Perspektive.


Zur Sprachen kommen sollen dabei u.a..:

Zugänglichkeit: Ist der Kulturcampus wirklich für alle da oder gibt es ökonomische und soziale Barrieren?
Quartiersentwicklung: Bereicherung oder Gentrifizierung – welche Folgen hat der Campus für Anwohner*innen?
Kritische Kultur: Welchen Raum gibt es für unabhängige, experimentelle Kulturarbeit?
Mitgestaltung: Wie kann Bürgerbeteiligung in der Kulturpolitik gestärkt werden?

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Organisiert wird der Abend vom SPD-Ortsverein Bockenheim, SPD-Orstverein Westend und SPD-Ortsverein Kuhwald-Rebstock in Kooperation mit dem Frankfurter Kulturforum der Sozialdemokratie e. V.

Der SPD Ortsverein Bockenheim freut sich, mit dieser Veranstaltung die Reihe Demokratie vor der Haustür fortzusetzen.


Am Dienstag, 3. Februar 2026, um 19:00 Uhr im
TITANIA Theater, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt am Main: Link zur Veranstaltung

 
Hamburg, 13. Februar
2026
Schlager für alle - eine deutsche Wirtschaftsgeschichte in Liedern

 

„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!

Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.

So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.

Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.

Am Freitag, 13. Februar 2026, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Centralkomitee, Steindamm 45, 20099 Hamburg: Link zur Veranstaltung

 
Hamburg, 11. April
2026
Schlager für alle - eine deutsche Wirtschaftsgeschichte in Liedern

 

„Wohlstand für Alle“ rief Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, aus. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt fordern: Schlager für Alle!

Die Wirtschaftsgeschichte der Bundrepublik lässt sich wunderbar anhand von Schlagern erzählen, denn sie sind Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes sowie ökonomischer Krisen und Reformen.

So klagen die Bürger 1949 passend zur Inflation: „Wer soll das bezahlen?“, wohingegen sie 1960 dank des Wirtschaftswunders wissen: „Gehen Sie mit der Konjunktur!" Die 1968er lösen tiefen Unmut bei Freddy Quinn aus, während Udo Jürgens beinahe zum Revolutionär wird.

Nach der Öl-Krise und der Rezession wird in den 80ern "wieder in die Hände gespuckt", um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Gitte Haenning will alles und Katja Ebstein rät den Yuppies, doch gleich das Büro zu heiraten. Das neoliberale Selbst erhält seine ganz eigenen Lieder. Die Wirtschaftsmigration wird ebenso besungen wie die Sehnsucht nach einem anti-materialistischen Lebensstil – „frei und abgebrannt“. Selbst die Amigos wissen: „Auch im Porsche fallen Tränen“. Ole und Wolfgang erklären und singen die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte von 1949 bis zur Gegenwart.

Am Samstag, 11. April 2026, um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Centralkomitee, Steindamm 45, 20099 Hamburg: Link zur Veranstaltung

 

Wolfgang M. Schmitt

Sie können mich und meine Projekte finanziell unterstützen – Herzlichen Dank!

Betreff: Unterstützung
IBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43
PayPal: http://www.paypal.me/filmanalyse

Kontakt

Anfragen für Vorträge, Interviews, Moderationen:

kontakt(at)wolfgangmschmitt.de